Ausgangssituation

Unternehmenserfolg hängt je länger je mehr von gut qualifizierten, motivierten und gesunden Mitarbeitenden ab. Gesundheit im ganzheitlichen Sinn ist deshalb für das Management ein wichtiger betriebswirtschaftlicher Erfolgsfaktor. Massnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung unterstützen die Organisation in der Förderung von gesunden Mitarbeitenden sowie bei der Bildung gesundheitsförderlicher Organisationsstrukturen.

Die Gesundheitsförderung basiert auf den Grundsätze des ENWHP (Europäisches Netzwerk der betrieblichen Gesundheitsförderung) und der Luxemburger Deklaration. Dabei sollen sowohl individuell wirkende Massnahmen durchgeführt , wie auch gesundheitsförderliche Strukturen in einer Organisation geschaffen werden. Diese wirken nachhaltig und garantieren eine mittelfristige Unabhängigkeit der Organisation von externer Beratungsleistung.

Philosophie der Gesundheitsförderung

Betriebliche Gesundheitsförderung ist eine Unternehmenskultur. Sie wird von den Schlüsselfunktionen in der Organisation, den Linienvorgesetzten, im Betriebsalltag gelebt und wirkt sich nachhaltig auf das Verhalten der Mitarbeitenden und die Verhältnisse in der Organisation aus.

Eine gesundheitsförderliche Unternehmenskultur fördert die Eigenverantwortung aller Mitarbeitenden und unterstützt einen passenden Handlungsspielraum für die eigene Arbeitsaufgabe. Das Erfahrungswissen der Mitarbeitenden wird systematisch genutzt, was eine effiziente laufende Optimierung verschiedenster Arbeitsprozesse garantiert.

Dem individuellen Wohlbefinden wird ebenfalls Rechnung getragen. Neben den organisatorischen Möglichkeiten sollen die individuellen Ressourcen genutzt sowie das persönliche Potential erkannt und gefördert werden. Erfahrungsgemäss wirken sich beispielsweise individuelle Stressbewältigungsstrategien auch dann positiv aus, wenn technisch-organisatorische Mittel versagen

Möglichkeiten

Einführung betriebliche Gesundheitsförderung im Rahmen von betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM)

Führungsschulungen im Bereich von „soft factors“, beispielsweise Kommunikationskultur, Arbeitsklima, Informationsstrategie intern, Förderungsprogramme, Regulationserleichterungen oder -hindernisse

Führungsschulung im Bereich Absenzenmanagement

Ist-Analysen im Betrieb (MitarbeiterInnen- und Managementbefragungen)

Gesundheitszirkeln zur Optimierung der Arbeits- und Innenraumbedingungen

Sensibilisierung von Führung und Mitarbeitenden durch Referate, Vorträge und Workshops rund um gesundheitsrelevante Themen wie Stress, Burnout, Mobbing, Sucht, working-life-balance, Ergonomie, Einführung in BGF etc.

Informationskampagnen zu diversen Gesundheitsthemen, z.B. Herz-Kreislauf, Grippeimpfung, Hautkrebs, Rauchen, Bildschirmarbeitsplatz, Depression

weiterführende Links

nationale Stiftung für Gesundheitsförderung

Kostenloser praxiserprobter Werkzeugkasten, der kleine, mittelgrosse, aber auch grosse Betriebe dabei unterstützt, Gesundheitsförderung zielgerichtet anzugehen.

«Friendly Work Space®» zeichnet als Qualitätssiegel Unternehmen aus, die Massnahmen zur Optimierung der betrieblichen Rahmenbedingungen erfolgreich umsetzen und betriebliches Gesundheitsmanagement als Bestandteil des Unternehmensmanagements betrachten.

Stressmanagement, Wirkung und Nutzen betrieblicher Gesundheitsförderung
Gesundheitsförderung Schweiz und der Schweizerische Versicherungsverband stellen den Unternehmen mit dem Projekt SWiNG gezielte Handlungsanleitungen zur Verfügung, um die Ursachen von Stress am Arbeitsplatz zu finden und zu beseitigen.

 

 

 

 

 

 

 

System by cms box | Login

Drucken